• Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (II – Funktionszyklus)

      Zusammenfassung: Prozesse lassen sich beschreiben als ein In- und Miteinander von Implizieren und Geschehen. Was impliziert ist, kann geschehen (keine Kausalität), Prozesse tragen eine Tendenz zur eigenen Fortsetzung in sich (Implizieren impliziert weiteres Implizieren; Geschehen impliziert weiteres Geschehen) und…

  • Projekt Prozessphilosophie

    Tony Hofmann Projekt Prozessphilosophie Lektürehilfe zu Eugene T. Gendlins “Ein Prozess-Modell” (C) 2018 Tony Hofmann ISBN: 978-3-947502-13-4 Preis: 29,- Euro MP3-CD mit 75 Audio-Tracks Laufzeit: 12 Stunden, 41 Minuten ZKS Verlag für psychosoziale Medien, Höchberg Bestellen: www.zks-verlag.de Vorschau 0 Vorwort:…

  • Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-B a)

      Zusammenfassung: Innen und außen ist derselbe Prozess. Symbole sind von außen sichtbar – sie handeln von dem, was innen vor sich geht. Erläuterung:  „Versionieren“ ist sowas wie „verschiedene Möglichkeiten durchspielen oder durchtesten, die alle noch nicht so richtig passen.“

  • Da sein im gestoppten Prozess

    Manchmal im Leben sind wir gestoppt. Dann geht etwas nicht weiter. Etwas, wonach wir uns sehnen, tritt nicht ein. Etwas, was wir uns zutiefst wünschen, bleibt aus. Etwas, was wir erwarten oder brauchen, fehlt. Etwas, woran wir uns gewöhnt haben,…

  • Über Eugene Gendlins „Ein Prozess-Modell“

    Über Eugene Gendlins „Ein Prozess-Modell“. In: Focusing-Journal (36 / 2016), S. 11-14 Gendlins Prozessmodell ist anders. Anders, als alles, was Sie erwarten würden. Es scheint vermessen, solch eine gewagte Behauptung einfach so in den Raum zu stellen. Denn ich kenne…

  • Warum brauchen wir Focusing?

    Focusing kommt oft in therapeutischen Settings zur Anwendung. Das ist kein Wunder, denn es entwickelte sich im geistigen Umkreis von Carl Rogers, dem Begründer der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie. Gendlin, der „Erfinder“ von Focusing, war Mitarbeiter von Rogers an der Universität von…

  • Hat ein Ökosystem ein Bewusstsein?

    Ich beschäftige mich gerade mal wieder vertieft mit dem Prozess-Modell, dem Hauptwerk des Philosophen Gene Gendlin. Darin beschreibt er lebendige Prozesse, die aus sich selbst heraus leben. Diese Lebendigkeit ist grundsätzlich ohne Bewusstheit möglich – auch Pflanzen etwa sind im…

  • Ein klarer Schnitt: Do it!

    So we see that if we make linear time prior, we artificially cut everything into positional units and we make it impossible for anything to have its own activity. (Gene Gendlin)   Lineare Zeit, so sagt Gendlin, ist dünner als…

  • Gibt es Zeit?

    Gendlin schrieb 1983, zusammen mit dem Physiker J. Lemke, einen Artikel über Raum und Zeit. Einer der wichtigsten Gedanken darin: Raum und Zeit sind lediglich Konzepte, innerhalb derer wir denken. Wir legen ein Raum-Zeit-Raster über alles und meinen dann, dies…

  • Träumen ist der erste Schritt

    „Das, was ist, sagt Gendlin, ist nicht das Ergebnis eines schon fertigen Plans, einer logischen Formel, sondern etwas, das sich nach einer Ordnung fortsetzt, die nicht logisch, aber auch nicht willkürlich ist, einer Ordnung, die nicht schon irgendwo fertig formuliert…

  • Gendlin = Luhmann + X

    Gendlin: „“The past“ which now participates in shaping the present is not what happened long ago, but a past that functions in this present. The unseparated many are in interaction first, and only then specifiable one by one. What each…

  • Der Mensch wird am Du zum Ich. (Martin Buber)

    Ich glaube, der Mensch kann auf zwei Arten am Du zum Ich werden. Ich nenne sie: Reibung und Wachsen. Reibung bedeutet: ich bin in Kontakt mit meinem Gegenüber. Ich denke nach über die Gedanken, die er oder sie mir schenkt.…

  • Original Gendlin

    Gendlin macht irgendwie so lustige Sätze. Zum Beispiel: „‚they‘ are interaffecting each other before they are they.“ Ist doch lustig. Da gibt es zwei Lebewesen. Menschen zum Beispiel. Prozesse. Wie auch immer. Und die beeinflussen sich schon, bevor sie sie…

  • Meditieren = Sein

    Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Einfach sitzen. Einfach sein. Einfach da sein. Mehr nicht. Körperlich. Atmen. Selbst diese Worte, die ich hier aufschreibe, sind zu viel. Kompliziert wird es erst, wenn ich beginne, übers Meditieren nachzudenken. Deshalb sollte…

  • Doch keine Einbahnstraße?

    Gendlin schreibt weiter: „Implying is never just equal to occurring. Therefore implying is not an occurring that has ’not yet‘ occurred. It is not an occurring in a different position on a time line.“ Das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt…

  • Process is first! (Gendlin)

    Gendlin beschreibt vier Arten von Umwelt. Am spannendsten ist die zweite Art. Körper und Umwelt implizieren einander. Im Grunde genommen sind sie dasselbe. Sie bilden eine Art „Blase“, die in einem weit gefassten Kontext funktioniert. Spannend dabei ist also, dass…

  • Embodiment bei Schopenhauer (und noch mehr als das)

    „Zeit und Raum werden nicht bloß jedes für sich von der Materie vorausgesetzt; sondern eine Vereinigung Beider macht ihr Wesen aus, eben weil dieses, wie gezeigt, im Wirken, in der Kausalität, besteht. (…) Das subjektive Korrelat der Materie oder der…