Gendlin stellt der üblichen Vorstellung von linearer Zeit (Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft) die Beschreibung einer „organischen“ Zeit gegenüber (Implizieren-und-Geschehen; Vorantragen). Lineare Zeit: „Tote“ Zeit;…
A und B kreuzen. Dabei ist es nicht beliebig, in welche Richtung dies erfolgt. Wenn A in B hineinkreuzt, so erhalten wir ein anderes Ergebnis,…
Es gibt nichts Eigenständiges („Solitaires“), was nicht eingebettet wäre in funktionale Prozesszusammenhänge. Jedes „Ding“, das mit anderen kreuzt, wird selbst schematisiert, indem es das andere…
Altes Denken: Je mehr Determinanten, desto weniger Kreativität. Neues Denken: Je mehr Determinanten, desto mehr Kreativität. Und warum? Weil die Determinanten nicht automatisch oder zwingend…
Altes Modell: Fest umrissene, gleichbleibende Einheiten, die da sind (z.B. Atomteilchen, Menschen, Gegenstände, Dinge,…), geben einen Rahmen vor; innerhalb dieses Rahmens gibt es konkrete Möglichkeiten…
Zusammenfassung: Welche Faktoren machen einen relevanten Unterschied in der Hervorbringung von neuem Geschehen? Diese Frage lässt sich in all ihrer Komplexität immer nur rückwirkend präzise…
Zusammenfassung: Das „situative Gewebe dessen, was ist“ (Alles-durch-Alles, siehe Abschnitt IV-A e) ist nicht statisch, sondern Prozess – es richtet sich aus sich selbst heraus…
Das Salz der Erde – Eine Reise mit Sebastião Salgado – In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten…
Zusammenfassung: Die Einzelaspekte einer Situation (eines Organismus, eines Geschehens,… ) ereignen sich immer zusammen von geschehender Ganzheit zu geschehender Ganzheit. Wenn sich etwas ändert, dann…
Du stehst vor einer konkreten Entscheidung. Ich leite dich an, mehrere potenzielle Varianten für eine Lösung gedanklich durchzuspielen. Welche der Möglichkeiten fühlt sich am stimmigsten…
Zusammenfassung: Das körperliche Implizieren ist sowas wie eine ganz rudimentäre Vorform des Symbolisierens. Dabei unterscheidet Gendlin fünf verschiedene Formen, wie sich dieses Implizieren ereignen kann.…
Eine zentrale Rolle im prozessphilosophischen Denken spielt der Begriff des Implizierens. Das Implizieren lässt sich als eine Art von Potenzial verstehen, das jedem Prozess für…
Zusammenfassung: Der Körper ist, prozesshaft gedacht, kein stofflicher „Materieklumpen“, der sich innerhalb eines „Hautumschlags“ befindet. Sondern er ist ein komplex verwobenes In- und Miteinander von…
Zusammenfassung: Eine Interaktion ist beschreibbar als ein wechselseitiges situatives Affiziertsein. Im Potenzial einer Interaktion kann jederzeit etwas Neues geschehen. Prozesse sind somit keine Kausalkette,…
Sortiere: Was ist mir schon klar? Was ist mir noch völlig unklar? Und wo verläuft die Grenze zwischen beidem?
Zusammenfassung: Wenn ein gestoppter (Teil-) Prozess wieder aufgenommen wird, wird die Fortsetzung der Rest-Sequenz wieder vom „Großen Ganzen“ impliziert. Es ist dann nicht mehr der…
Sinn-Bilder In: Focusing-Journal (38 / 2017), S. 42-45 Schon seit Langem sehe ich mich mit der Frage konfrontiert, wie sich Focusing- und TAE-Prozesse leicht und…
„Bildung ist ohne das Bild eines guten und gelungenen Lebens, das es anzustreben gilt, nicht denkbar.“ „Ob Bildung ein Selbstveränderungspotenzial in Hinblick auf Individuen oder…
Zusammenfassung: Der Körper ist das, was sich anders fortsetzt, wenn ein bestimmter Teilprozess gestoppt ist. Das Implizieren des gestoppten Prozesses bleibt dabei gleich. Es wird…
Die Autorin schildert in dem Buch die Kindheit von Meta, eines Mädchens, das in einem österreichischen Forsthaus aufwächst. Was mich an dem Buch beeindruckt, ist…
Zusammenfassung: Ein Objekt ist das, was fehlt, und was vorhanden sein (bzw. geschehen) müsste, damit ein bestimmter (Teil-) prozess sich so fortsetzen könnte, wie…
Zusammenfassung: Prozesse lassen sich beschreiben als ein In- und Miteinander von Implizieren und Geschehen. Was impliziert ist, kann geschehen (keine Kausalität), Prozesse tragen eine…
Zusammenfassung: Der Körper ist „verdichtete“ Umwelt, Körper und Umwelt sind jedoch ein Gesamtprozess; der Betrachter „zerschneidet“ diesen Prozess in die beiden Aspekte (Körper und…