• Andrea Zumbrägel: Krankheit als Potential

    Einige interessante Zitate: „Krankheit hat immer einen konkreten Ort im Körper und eine konkrete Zeit. Sie zwingt mich dazu, sie und damit meinen Körper genau zu diesem Zeitpunkt wahrzunehmen.“ (S. 2) „Der Zen-Lehrer Bernie sagte einmal: ‚Auch wenn es viele…

  • to focus on something

    Jetzt am Ende des Projekts Prozessphilosophie beginne ich so langsam, wirklich zu verstehen, warum Focusing eigentlich Focusing heißt. Das ist lustig. Denn ich kenne Focusing schon seit etwa 10 Jahren, praktiziere es regelmäßig und es ist mir gewissermaßen in Fleisch…

  • Ein Sanduhr-Modell (theory for everything, revisited)

    Vor einigen Jahren habe ich mal eine grobe, noch völlig unausgegorene theory for everything aufgemalt, naiv und unbedacht. Heute, geschult in Prozessdenken, kann ich das, was ich damals im Sinn hatte, vereinfachter und präziser formulieren. Folgende Grafik fasst das (für…

  • Ich habe das Potenzial wiedergefunden

    Eine zentrale Rolle im prozessphilosophischen Denken spielt der Begriff des Implizierens. Das Implizieren lässt sich als eine Art von Potenzial verstehen, das jedem Prozess für seine eigene Fortsetzung innewohnt. Dabei ist es unerheblich, ob wir über Denkprozesse, Beziehungsverläufe von Paaren,…

  • Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (I – Körper-Umwelt)

      Zusammenfassung: Der Körper ist „verdichtete“ Umwelt, Körper und Umwelt sind jedoch ein Gesamtprozess; der Betrachter „zerschneidet“ diesen Prozess in die beiden Aspekte (Körper und Umwelt) seinem eigenen Ermessen nach und entsprechend seiner eigenen Definitionen und Begriffe; aus dem Prozess…

  • Autonomie im Alltag: Drei kurze Achtsamkeitsübungen

    Wie lässt sich radikale Autonomie im Alltag ganz konkret realisieren? Eine mögliche Antwort lautet, immer wieder das je-gegenwärtige Empfinden im Körper zu „kartographieren“. Hierzu drei kurze Impulse: Folge dem guten Gefühl im Körper In der Wahrnehmung des Körpers fallen wir…

  • Meditieren = Sein

    Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Einfach sitzen. Einfach sein. Einfach da sein. Mehr nicht. Körperlich. Atmen. Selbst diese Worte, die ich hier aufschreibe, sind zu viel. Kompliziert wird es erst, wenn ich beginne, übers Meditieren nachzudenken. Deshalb sollte…