Männliche Intuition

Was ist männliche Intuition?

  1. Da sein und den Kontakt halten.
  2. Es immer wieder neu und immer wieder anders versuchen: Dran bleiben.
  3. Wissen, was ich will und was nicht: Selbst denken.
  4. Ein Gespür für eine stimmige Richtung entwickeln (statt „nur“ explizite Ziele zu setzen).
  5. Meinen eigenen Hunger verschenken, um meinem Gegenüber eine Orientierung zu geben.

All das ist möglich durch sprachliche Klarheit. Sie ist (für mich) die Essenz männlicher Intuition. In den folgenden Punkten öffne ich das Themenfeld, indem ich jeden Punkt mit jedem anderen Punkt „kreuze“ (a x b), um auf diese Weise immer weitere Facetten männlicher Intuition beschreiben zu können:

(1×2) Immerwährender Anfängergeist
(1×3) Widersprüche begrüßen
(1×4) Die eigene Vergangenheit loslassen
(1×5) Behutsam führen

(2×1) Das Wollen loslassen
(2×3) Innere Unstimmigkeiten kultivieren
(2×4) Immer wieder neu orientieren
(2×5) Verletzbarkeit zulassen

(3×1) Gedankliche Konventionen loslassen
(3×2) Wirklich hinschauen
(3×4) Weiter denken
(3×5) Klug Handeln

2 Comments

  • Dieter Fauser

    Lieber Tony, ich gehöre zu den 1956 geborenen Männern, duch die Frauen verunsichert, ständig auf der Suche nach einem für mich stimmigen Bild von Mann sein. Vor sagen wir zwei Jahrzehnten habe ich mich als unmännlich definiert, weil ich mich ständig dort herumtrieb wo Frauen tanzten, Körperarbeit pflegten und mich dabei auch gerne in der Rolle eines Aussenseiters wahrgenommen. Für all das fand ich keine rechten Worte. Erst jetzt, da ich Zeithaber bin, mich dem focusing zuwende, entdecke ich die Sprache als zentralen Drehpunkt für mich. Für das körperlich spürbare, von dem ich nicht weiss was es ist. Ich werde in bestimmten Situationen von meiner Partnerin oft kritisiert für meine Wortlosigkeit und ich nehme mich dabei als gefühllos wahr. Meine Richtung lebe ich und hege und pflege sie. Vielleicht ist das auch ein anecken. Ich bin jedenfalls gerne auf dem Weg und habe durch deine sinnsuchechallenge eine neue Dimension entdeckt, auch die Art eine Sinnbildkarte zu sehen, zu beschreiben und eine Aussage daraus zu formulieren stärken mich für diesen Tag. Danke

    • Tony Hofmann

      Lieber Dieter,
      hab vielen Dank für Deine Gedanken… besonders diesen Begriff „Zeithaber sein“ finde ich wunderbar. Ja, vielleicht ist das wirklich essenziell, dass all das, was ich in meinen Angeboten wie der Sinnsuche usw. formuliere, nur dann geht, wenn man wirklich Zeit hat. Da steckt für mich eine Paradoxie drinnen, vielleicht muss ich diese Zeit Menschen, die keine Zeit haben, aktiv schenken, indem ich quasi die Methode so einrichte, dass dabei neue Zeit entsteht. Ich glaube, am ehesten gelingt dies durch echtes Zuhören.
      Jedenfalls freue ich mich sehr, dass Du eine neue Dimension entdeckt hast und dass da auch Sprache zu entstehen scheint, also dass Du eine Aussage formulieren könntest. –> Ziel erreicht. 🙂

      Liebe Grüße
      Tony

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