• Verletzbarkeit zulassen

    Was erkenne ich im Verschenken des Hungers, wenn ich es aus der Perspektive des Dranbleibens anschaue? Dass der Hunger in immer anderem Gewand daherkommt: Manchmal als Neugier, manchmal als Lust, manchmal als liebevolle Zuwendung, manchmal als der Wille, zu kämpfen,…

  • Ein Sanduhr-Modell (theory for everything, revisited)

    Vor einigen Jahren habe ich mal eine grobe, noch völlig unausgegorene theory for everything aufgemalt, naiv und unbedacht. Heute, geschult in Prozessdenken, kann ich das, was ich damals im Sinn hatte, vereinfachter und präziser formulieren. Folgende Grafik fasst das (für…

  • Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (IV-A g1 – Relevanz)

    Zusammenfassung: Welche Faktoren machen einen relevanten Unterschied in der Hervorbringung von neuem Geschehen? Diese Frage lässt sich in all ihrer Komplexität immer nur rückwirkend präzise beantworten. Prognostisch können wir nur diejenigen Aspekte benennen, die sich in der Vergangenheit wiederholt hatten,…

  • Ich habe das Potenzial wiedergefunden

    Eine zentrale Rolle im prozessphilosophischen Denken spielt der Begriff des Implizierens. Das Implizieren lässt sich als eine Art von Potenzial verstehen, das jedem Prozess für seine eigene Fortsetzung innewohnt. Dabei ist es unerheblich, ob wir über Denkprozesse, Beziehungsverläufe von Paaren,…

  • Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (II – Funktionszyklus)

      Zusammenfassung: Prozesse lassen sich beschreiben als ein In- und Miteinander von Implizieren und Geschehen. Was impliziert ist, kann geschehen (keine Kausalität), Prozesse tragen eine Tendenz zur eigenen Fortsetzung in sich (Implizieren impliziert weiteres Implizieren; Geschehen impliziert weiteres Geschehen) und…