Buchempfehlung: Das Ende der Armut (Jeffrey D. Sachs)

Grundidee: Die Armut wird dann überwunden, wenn ein Land in der Lage ist, finanzielle Überschüsse anzuhäufen. Diese können dann in Wachstum investiert werden. Da viele Länder auf dieser Welt jedoch in einer „Armutsfalle“ gefangen sind (ähnlich einer selbsterfüllenden Prophezeiung auf ökonomischer Ebene), gelingt ihnen dies nicht und sie benötigen Hilfe von außen. Nach Sachs wären 0,7% des BIP der entwickelten Länder ausreichend, um die Entwicklungsländer aus der Armutsfalle zu befreien. Sachs benennt auch einige konkrete Faktoren, die wirksam waren bei Ländern, denen es gelungen ist, aus der Armutsfalle zu entkommen:

z.B.

  • die geographische Nähe zum Meer (am besten eine lange Küstenlinie, an denen es viele Häfen gibt, wie z.B. in China)
  • Investition in Bildung und Eliten (z.B. Indien)
  • Freigabe von Beschränkungen (z.B. in China, wo die Bauern ab einem gewissen Zeitpunkt selbst entscheiden dürften, wie und wieviel sie anbauten).

Offen bleibt für mich die Frage, wovon die Weltbevölkerung leben soll bei begrenzten Ressourcen, wenn alle auf dem Niveau der Industrienationen leben wollen.

 

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