• Radikale Autonomie

    Keine Angst vor Emotionen. Konstanter Kontakt. Was kommen will, darf kommen. Konstanter Kontakt. Liebe, die alle Widersprüche aufhebt. Konstanter Kontakt. Freiheit und Freiwilligkeit in allem. Konstanter Kontakt. Vertrauen und Sehnsucht als Lebensprinzipien. Konstanter Kontakt. Radikale Autonomie ist maximale Freiheit und…

  • Mach, worauf Du Lust hast! Ein Tabu in der Wissenschaft!?

    Darf ich mich beim Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit auf meine Lust beziehen? Ich meine: Ja. Ich darf nicht nur, sondern es ist unabdingbar. Die Lust ist ein wichtiges Gefühl, ohne das ich gar nicht inhaltlich sinnvoll arbeiten kann. Die Lust…

  • Das Potential einer echten Begegnung im Gespräch

    Zwei Menschen treffen aufeinander und beginnen, miteinander zu reden. Schlicht und einfach kann dieser Anfang sein. Und doch: Je genauer sie einander zuhören, und je bedachter sie einander antworten, desto wahrscheinlicher wird es, dass in ihrer Mitte ein thematisches Potential…

  • Heute ist die gute alte Zeit von morgen

    What a historical event really was becomes retroactively determined by how subsequent events develop its significance. Gene Gendlin   Die gute alte Zeit: Für uns heute ist das die Zeit, in der, so sagen wir, es noch nicht so viele…

  • Kleine Assoziation zum Thema Vertrauen

    Es wird sich schon alles irgendwie gut ausgehen. Sagt man in Süddeutschland. Das ist ein spannender Satz. Es wird sich gut ausgehen. Sich heißt, es hat eine eigene Dynamik. Es handelt selbst. Es entscheidet selbst, und nicht ich entscheide. Es…

  • Ein klarer Schnitt: Do it!

    So we see that if we make linear time prior, we artificially cut everything into positional units and we make it impossible for anything to have its own activity. (Gene Gendlin)   Lineare Zeit, so sagt Gendlin, ist dünner als…

  • Facebook und die Grenze des grauen Breis

    Wir leben in der Zeit der Postmoderne. Postmoderne heißt, dass wir aus moralischer Sicht nahezu alles tun können, was wir wollen, wenn wir es denn gut begründen. Es gibt in der Lebensführung kein absolutes Richtig oder Falsch. Es gibt keine…

  • Die Dinge singen hör ich… (Rilke)

    Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort. Sie sprechen alles so deutlich aus: Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus, und hier ist Beginn und das Ende ist dort. Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem…

  • Leben wir (in) Geschichten?

    Universe is not made of atoms. Its made of tiny little stories. (Visualstatements.net) Ich möchte ein kleines Gedankenexperiment wagen. Was wäre, wenn dieser Satz, den ich bei den Visual Statements vor einiger Zeit gelesen habe, ein ganz klein wenig wahr…

  • Gibt es Zeit?

    Gendlin schrieb 1983, zusammen mit dem Physiker J. Lemke, einen Artikel über Raum und Zeit. Einer der wichtigsten Gedanken darin: Raum und Zeit sind lediglich Konzepte, innerhalb derer wir denken. Wir legen ein Raum-Zeit-Raster über alles und meinen dann, dies…

  • Drei echte Paradoxien?

    „Einerseits sind wir fest davon überzeugt, dass die Moral objektiv ist. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass wir uns keineswegs so verhalten, als wäre die Moral nur eine Setzung oder Projektion. Andererseits sehen wir nicht, wie die Moral objektiv…

  • Träumen ist der erste Schritt

    „Das, was ist, sagt Gendlin, ist nicht das Ergebnis eines schon fertigen Plans, einer logischen Formel, sondern etwas, das sich nach einer Ordnung fortsetzt, die nicht logisch, aber auch nicht willkürlich ist, einer Ordnung, die nicht schon irgendwo fertig formuliert…

  • Die alte und die neue Kirche?

    Krass. Auf meiner Kerzen-Seite sind vorgestern und gestern 950 neue Kerzen angezündet worden. Mit einem Schlag so viel wie bisher in 4 Jahren. Hab jetzt erstmal bei google gesucht… Jens Pascal, Borussia Dortmund. Der Neunjährige hatte einen Hirntumor und starb.…

  • Aus sich heraus (Ernst Bloch)

    Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst. Das Bin ist innen. Alles Innen ist an sich dunkel. Um sich zu sehen und gar was um es ist, muss es aus sich heraus. Muss sich heraus machen,…

  • Die Welt setzt die Grenzen, die wir selbst sind

    Heidegger nennt die Dinge, die wir in der Welt vorfinden, zunächst Zuhandenes. Ein Hammer beispielsweise ist zunächst nicht vorhanden, d.h. wir reflektieren nicht darüber, sondern er ist zu-handen. Das kann man ganz wörtlich nehmen. Er liegt in der Hand, um…

  • Drei Zitate: Angst – Veränderung – Verzögerung

    Wenn ich zukünftige Ereignisse in etwa voraussehen kann, wenn ich weiß, was mich erwartet, kann ich zur Ruhe kommen, ist Zufriedenheit wahrscheinlicher als Angst, kann sich meine Wahrnehmung auch auf andere Dinge richten und ich kann beruhigt schlafen. Zustände sind…

  • Bewusstsein – verdächtig, verdächtig!

    Der Begriff „Bewusstsein“  eignet sich hervorragend für Streitgespräche, bei denen man geflissentlich aneinander vorbeireden möchte.  Der Bedeutungsumfang dieses Begriffs ist enorm, so dass eine Verständigung beinahe schon verdächtig wirkt. (Gerhard Schad)

  • Dasein als Möglichkeit

    Heidegger schreibt: „Das Seiende, dem es in seinem Sein um dieses selbst geht, verhält sich zu seinem Sein als seiner eigensten Möglichkeit. Dasein ist je seine Möglichkeit.“ (S. 42)

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