• Ein Sanduhr-Modell (theory for everything, revisited)

    Vor einigen Jahren habe ich mal eine grobe, noch völlig unausgegorene theory for everything aufgemalt, naiv und unbedacht. Heute, geschult in Prozessdenken, kann ich das, was ich damals im Sinn hatte, vereinfachter und präziser formulieren. Folgende Grafik fasst das (für…

  • Kommunikationsübung: Raum zwischen uns

    Bei einem Improtheaterworkshop mit Klaus Katscher habe ich eine Übung kennen gelernt, die folgende Struktur hat: Zwei Personen (A und B) spielen, der Rest der Gruppe ist Publikum. A sagt: „Ich bin hier und du bist da, und das ist…

  • Klack: Es passt einfach

    Ich habe seit gestern einen alten Schrank in meiner Wohnung stehen. Mich fasziniert, dass er in die Tiefe der Zeit hinabreicht – die Menschen, die den Schrank gebaut und bemalt haben, leben nicht mehr, er kommt aus einer lange vergangenen…

  • Achtsamkeitsübung: „10er-Karte“

    Stellen Sie sich vor, Sie könnten 10 mal direkt hintereinander herausfinden, wie es Ihnen gerade geht. Wie bei einer 10er-Karte wird bei jedem Durchgang ein Streifen abgerissen. Achten Sie also zehn Mal hintereinander auf ihre körperlichen Empfindungen, innere Bilder, Gedanken…

  • Ein stabiler Rhythmus ist die Basis für Improvisation

    Ein Rhythmus ergibt sich immer da, wo Prozesse gestoppt sind – ein Ereignis kommt dazwischen und das, was eigentlich impliziert wäre, kann dann nicht so geschehen, wie es eigentlich „vorgesehen“ war. Der Prozess ändert in so einer Situation manchmal seinen…

  • Kernmodell der Adaptivität

    Ausgangspunkt des Kern-Modells der Adaptivität ist Gendlins Prozess-Modell, Kapitel V. Hier werden auf Basis der Grundmetapher „Prozess“ detailliert mehrere Wege der adaptiven Veränderung beschrieben. Unter Adaptation verstehe ich die kreative Anpassung eines Organismus (oder eines Systems) an widrige Umstände. Widrige…

  • Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (IV-A h3 – sds)

    Es gibt nichts Eigenständiges („Solitaires“), was nicht eingebettet wäre in funktionale Prozesszusammenhänge. Jedes „Ding“, das mit anderen kreuzt, wird selbst schematisiert, indem es das andere schematisiert (und vice versa). Autonomie ist nur denkbar im Kontakt.

  • Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (IV-A g2 – alte und neue Modelle)

    Altes Modell: Fest umrissene, gleichbleibende Einheiten, die da sind (z.B. Atomteilchen, Menschen, Gegenstände, Dinge,…), geben einen Rahmen vor; innerhalb dieses Rahmens gibt es konkrete Möglichkeiten dafür, was als nächstes geschehen kann. Dieser Möglichkeitsraum ist somit relativ begrenzt. Neues Modell: Es…

  • Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (IV-A g1 – Relevanz)

    Zusammenfassung: Welche Faktoren machen einen relevanten Unterschied in der Hervorbringung von neuem Geschehen? Diese Frage lässt sich in all ihrer Komplexität immer nur rückwirkend präzise beantworten. Prognostisch können wir nur diejenigen Aspekte benennen, die sich in der Vergangenheit wiederholt hatten,…

  • TV-Tipp: Das Salz der Erde

    Das Salz der Erde – Eine Reise mit Sebastião Salgado – In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Beeindruckende Aufnahmen… und zugleich beschleicht mich…