Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-B f-8 Sprachgebrauch; neue Situationen)

In Situationen, die keiner gewohnten Routine entsprechen, finden wir eine Offenheit, die impliziert, wo und wie es weitergehen könnte.

2 Aspekte sind hier beachtenswert:

  1. Es gibt Sprachregeln (Syntax), die die „Form“ bestimmen für das Neue, was gesagt werden kann. Das Neue selbst funktioniert nur innerhalb dieser Syntax als eine Rekombination von „alten“ Wort-Einheiten.
  2. Jedes Wort bildet ein eigenes Repertoire an Funktionsmöglichkeiten aus.

Indem es ausgesprochen wird, trägt jedes Wort genau die Situation voran, in der wir jetzt im Leben stehen und enthält damit alles (trägt das Alles-durch-Alles voran), was „vorher“ geschehen ist.

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