Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-B f-12 Mit Bedacht)

Innehalten ist ein Nachsinnen und Kommenlassen. Sprache ist ihrem Wesen nach bedacht. Wir können beim Sprechen nicht nicht bedacht sein, da selbst die durchstrukturierteste Situation nach vorne hin zu einem gewissen Grad offen bleibt und damit winzige Variationsmöglichkeiten dafür bietet, wie sie konkret ausgestaltet wird.

Veränderungen können durch
a) emotionale Dynamiken erzeugt werden, die innerhalb des symbolischen „7er“ (Kapitel 7) Raums erfolgen oder
b) durch focusingartige Dynamiken, die das größere Ganze im Gewahrsein halten („8er“-Raum, Kapitel 8) und diese sich selbst vorantragen lassen.

Jeder Prozessstopp auf Verhaltens- und auf Symbolebene reicht über die beschriebenen Schritte des 6. Und 7. Kapitels letztlich bis in den Körper hinein.

Es gibt eine Pathologie des Bedenkens: Man kann sich in Symbolwelten auch verlieren. Dann wird das Leben „dünn“.

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