Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-A l Eingestellte Rituale)

Es gibt Pausen in oder vor Handlungssequenzen: Es ist eine Art von ritualisierter, gestischer „Schleife“ nötig, damit die Handlungssequenz weiter gehen kann. Diese Schleifen sind nicht nur „Extras“, sondern sie ermöglichen eine physisch-körperliche Veränderung. Der Körper als Prozess-Interaktions-Gewebe wird hierdurch in ein Implizieren versetzt, das ermöglicht, dass sich die Handlung fortführen kann. Ein Beispiel wären Initiationsriten (Schulabschluss, Kommunion usw.), die junge Menschen in den gefühlt-erlebten Zustand des Erwachsenseins überführen.

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