Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-A k Handlung und Gebärde)

Schichtung: Muster abstrahieren in einem wechselseitigen Voran-Kreuzen von Handlungen und Gebärden immer weiter weg von ihrem körperlichen Ursprung. Dabei werden auf Basis eines neuen ersten Tanzes immer wieder neue „Büschel“ von symbolischen Sequenzen möglich, die immer weiter variiert werden. Dies geschicht so lange, bis wieder ein neuer erster Tanz geschieht, worauf sich wieder ein neues „Büschel“ von symbolischen Sequenzen ergibt. Der Organismus symbolisiert sich sozusagen von Symbol-Paradigma zu Symbol-Paradigma voran. Dabei entfernt er sich immer weiter von der ursprünglichen rein verhaltensmäßigen Dimension hin zu immer ausdifferenzierterer Symbolik. Frühere Schichten von Symbolik sind dabei in aktuellen Schichten „integriert“ und werden von diesen mit vorangetragen.

Einen ähnlichen Gedanken fanden wir bereits (auf einer niedrigeren Komplexitätsstufe) im Verhaltensraum, unter dem Stichwort Pyramidisieren.

Ein Gedanke zu „Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-A k Handlung und Gebärde)

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