Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-A i Handlung)

Verhaltensraum = „geöffnete“ Körper-Umwelt-Interaktion, die so hervorgebracht wird, dass sie gestoppte Körperprozesse voranträgt

Handlungsraum = „geöffnete“ Verhaltenssequenz mit symbolischer Bedeutung, die zugleich eigenständige Objekte und Selbstbewusstheit der Individuen hervorbringt

Übergang vom Verhaltens- zum Handlungsraum: Selbstbewusstheit reichert sich im Organismus immer mehr an, je mehr Interaktionen und je mehr Objekte im „gesamthaften Implizieren des Organismus“ integriert sind. Der Organismus versteht somit auf eine „intuitive Weise“, dass es so etwas wie Selbstbewusstheit gibt. Er „gewöhnt sich“ sozusagen daran, sich seiner selbst bewusst zu sein, indem er handelt. Der symbolische Handlungsraum wird so nach und nach immer stabiler aufgebaut.

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