Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-A d Verdoppeln)

Gesten als rudimentäre symbolische Handlungen sind zugleich Körperbewegungen. Sie geschehen zugleich im Verhaltensraum und im symbolischen Raum:

  • Verhaltensraum: „Voller Raum“, der Möglichkeiten für das „enthält“, wie sich Körper-Umwelt-Interaktionen in Verhaltenssequenzen fortsetzen können.
  • Symbolischer Raum: „leerer Raum“, der sich mit der Bedeutung von Verhaltensgeschehnissen „füllt“, sobald ein Interaktionspartner dazukommt, dessen gestoppte Verhaltensprozesse durch die „eigenen“ Körperveränderungen im interaktionellen Zusammenspiel vorangetragen werden (und vice versa).

Symbolische Handlungen sind machtvoll. Sie kondensieren (tragen voran, versionieren,…) ganze vollständige Verhaltenskontexte bereits in kleinen und kleinsten symbolisch bedeutsamen Verhaltens-Sequenzen (z.B. den Kopf abwenden oder einen Vertrag unterschreiben).

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