Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VI-B 4 Pyramidisieren)

Eine gestoppte Verhaltenssequenz bleibt impliziert, und sie funktioniert in der Hervorbringung einer neuen, veränderten Verhaltenssequenz implizit mit. Diese (auf diese Weise neu hervorgebrachte) Verhaltenssequenz kann irgendwann ebenfalls gestoppt sein. Daraufhin geschieht wiederum eine neue-neue Verhaltenssequenz, in der die alte, gestoppte und die alte-alte, ebenfalls noch immer gestoppte Verhaltenssequenz mit funktioniert. Alte, gestoppte Verhaltenssequenzen „stapeln“ sich oder „verschachteln“ sich in einander und wirken in den neuen, geschehenden Verhaltenssequenzen mit. In aktuell geschehenden Verhaltenssequenzen funktionieren viele, viele gestoppte, alte Verhaltenssequenzen, die gar nicht (mehr) abgerufen werden, mit. Dieses Phänomen nennt Gendlin „Pyramidisieren“.

 

3 Gedanken zu „Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VI-B 4 Pyramidisieren)

  1. Pingback: Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell (Übersicht) | Dr. Tony Hofmann

  2. Pingback: Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VI-B 5 Objekt-Bildung: Objekte stellen sich heraus (fall out))) | Dr. Tony Hofmann

  3. Pingback: Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (VII-A k Handlung und Gebärde) | Dr. Tony Hofmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.