Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (IV-A a – Der Körper als der sich fortsetzende Prozess)

Zusammenfassung: Der Körper ist das, was sich anders fortsetzt, wenn ein bestimmter Teilprozess gestoppt ist. Das Implizieren des gestoppten Prozesses bleibt dabei gleich. Es wird vom Körper (also von den dort weiter ablaufenden Prozessen) getragen. Wenn sich der bisher gestoppte Prozess wieder aufnimmt, wird alles anders geschehen, als vorher. Je nach Phase der anderen Prozesse können bestimmte Prozesse auf bestimmte Art geschehen oder nicht geschehen. Gendlin bezeichnet dieses Zusammenspiel als Koordiniertsein von Prozessen. Das entscheidende Paradoxon in alldem ist, dass Teilprozesse bereits ein Ganzes sind, bevor sie sich in einzelne Teilprozesse separieren: Sie interaffizieren einander bereits, bevor sie sie sind (ursprüngliches Interaffizieren). 

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