Eugene T. Gendlin: Ein Prozess-Modell. (III – Ein Objekt)

 

Zusammenfassung: Ein Objekt ist das, was fehlt, und was vorhanden sein (bzw. geschehen) müsste, damit ein bestimmter (Teil-) prozess sich so fortsetzen könnte, wie er impliziert ist. Objekte sind somit in der Prozessphilosophie „invers“ definiert. Sie haben keinen eigenen Bestand an sich, sondern sie sind so etwas wie die Silhouette dessen, was der Organismus braucht, wonach er verlangt, wonach er sich „sehnt“, aber was gerade eben nicht da ist. Was immer und jederzeit da ist, kann somit auch nie zum Objekt werden.

Konsequent prozesshaft gedacht ist damit ein Objekt ein impliziertes und zugleich nicht-geschehendes Geschehen.

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