2017
Fokussiere das Wesentliche. Intuitiv und achtsam zur gelungenen Fotografie.

Softcover, 136 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2017
Verlag für psychosoziale Medien
Preis: € 11,90

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Ein Buch mit Impulsen, die Lust machen, schöpferisch tätig zu sein – für Menschen, die anhand des Mediums Fotografie ihr intuitives Gespür und ihre Achtsamkeit schulen wollen. Der Schwerpunkt liegt nicht auf der Foto-Technik, sondern auf den Themen Inspiration und Originalität.

Ich brauche dir nicht zu sagen, was es heißt, inspiriert zu sein. Du weißt es schon. Du und das Gefühl des Inspiriertseins, das dich wie eine Welle voranträgt  – ihr seid schon miteinander vertraut.

Mit 18 Foto-Experimenten, die spielerisch anregen, die Inhalte sofort in der Praxis umzusetzen.

 


2017
Experienzielle Kommunikation. Wie kann soziales Miteinander in komplexen Situationen gelingen?

Coburg: ZKS-Verlag
Hardcover, 486 Seiten
Erscheinungsdatum: Februar 2017
ISBN ebook: 978-3-934247-58-1
ISBN print: 978-3-934247-94-9
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Preis print: € 28,90

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Auch im unüberschaubaren Chaos der Postmoderne ist ein soziales Miteinander möglich, das Halt gibt. Dafür ist es nicht nötig, auf die freie Entfaltung des Individuums zu verzichten. Wie soziale Stabilität und persönliche Autonomie zugleich realisiert werden können, skizziert Tony Hofmann in seiner Dissertation.

Das Herzstück des Buches, das „Prozessmodell der experienziellen Kommunikation“, zeichnet sich durch eine achtsamkeitsorientierte, körper- und erlebensbezogene Grundhaltung aus (Focusing). Menschen, die experienziell kommunizieren, erleben

  • Kongruenz der eigenen Intention mit den tatsächlichen, ausgesprochenen Worten (Ich – Ich),
  • ein schöpferisches Potenzial im Kontakt mit dem jeweiligen Gegenüber (Ich – Du) und
  • die Freiheit, auf die (oft unvorhersehbare) Eigendynamik eines Gesprächs aktiv Bezug nehmen zu können (Ich – Prozess).

Hiervon ausgehend werden pädagogische Prinzipien und konkrete Fragesätze abgeleitet, die in der Praxis anwendbar sind. Sie ermöglichen eine stimmige Bezogenheit aufeinander, bei der Gegensätze zur Ressource werden.
Das Buch richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die an Hochschulen, aber auch in pädagogischen, sonderpädagogischen und psychosozialen Praxisfeldern tätig sind, und die ein Interesse daran haben, ein klar kommunizierbares fachliches Profil, sowie persönliche Stimmigkeit im beruflichen Handeln zu entwickeln.


2017
Unangemessene Kleidung und Körperschmuck. In: Stark für Ausbildung. Gibt Ausbildung gute Chancen.

Glücklicherweise leben wir heute in einer Zeit, in der weniger streng als noch vor wenigen Generationen vorgegeben ist, was man wo zu tragen hat. Wo unsere Großeltern noch harte Konsequenzen befürchten mussten, wenn ihre Kleidung nicht „standesgemäß“ war, genießen wir heute einen deutlich größeren Spielraum. […] können Ihnen die folgenden vier Fragen helfen, als Ausbilder/-in die Situation einzuschätzen und professionell zu reagieren. Professionalität meint hier eine kooperative Haltung, mit der sich gemeinsam annehmbare Lösungen aushandeln lassen, anstatt durch gegensätzliche Argumentationen immer stärker verhärtende Fronten aufzubauen.

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2017
Sinn-Bilder.
In: Focusing-Journal (38), S. 42-45

Schon seit Langem sehe ich mich mit der Frage konfrontiert, wie sich Focusing- und TAE-Prozesse leicht und spielerisch initiieren lassen. Vielen Menschen fällt es schwer, unmittelbar „in den Körper hineinzuspüren“. Sie wissen mit der Instruktion „nimm die Aufmerksamkeit in deinen Brust- und Bauchraum und verweile dort achtsam und absichtslos“ nicht so ohne Weiteres etwas anzufangen. Für diese Menschen kann es sinnvoll sein, beim Expliziten zu beginnen. Sie kommen ja zu mir, weil sie ein konkretes Thema haben, oder eine Frage, auf die sie sich eine explizite Antwort wünschen. Und auch Klienten, die im Spüren-und-Verweilen geübt sind, haben meist konkrete Anliegen. Wie also ist es möglich, Therapie-, Beratungs- und Coachingprozesse direkt bei den Anliegen zu beginnen und behutsam und effektiv direkt zu dem Gespür-für-das-Thema (Felt Sense) hinzuleiten?

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2017
Die Inklusion fordert neue Talente. Kongruenz, Zugewandtheit und Weitsicht als Qualitätskriterien für die berufliche Kommunikation von Lehrkräften.

In: Link, P.-C., Stein, R. (Hrsg): Schulische Inklusion und Übergänge. S. 205-218. Berlin: Frank & Timme

Inklusion lässt uns nicht kalt

Das Spannende am Thema „Inklusion“ ist, dass es die Gemüter erregt. Ich bin als Psychologe durch meine Lehrtätigkeit an einem sonderpädagogischen Lehrstuhl auf einer ganz pragmatischen Ebene mit ihr konfrontiert. So habe ich mich vor allem im Zuge meiner Seminarvorbereitungen im Fach Diagnostik mit ihr auseinandergesetzt. Trotz der Kenntnisse, die ich inzwischen gewonnen habe, fühle ich mich auch nach einigen Jahren nach wie vor als „Inklusions-Neuling“, habe noch immer einen unvoreingenommenen, gewissermaßen frischen Blick auf das Thema. Ein frischer Blick ist an sich etwas Wertvolles, denn er macht es möglich, ein Phänomen von außen zu betrachten, statt sich vorschnell in Einzelpositionen zu verfangen.

Schaue ich mit diesem frischen Blick auf die Menschen, die über Inklusion diskutieren, so fällt mir zunächst einmal auf: Sie werden emotional.

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2016
Über Eugene Gendlins „Ein Prozess-Modell“.

In: Focusing-Journal (36), S. 11-14

Gendlins Prozessmodell ist anders. Anders, als alles, was Sie erwarten würden. Es scheint vermessen, solch eine gewagte Behauptung einfach so in den Raum zu stellen. Denn ich kenne Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ja gar nicht, und ich weiß auch nicht, was es ist, was Sie erwarten. Dennoch denke ich, dass es möglich ist, eine solche Aussage über Gendlins Hauptwerk zu treffen. Denn das „immer-etwas-anders-als-erwartet“ liegt im Wesen des Modells selbst begründet. Auf den folgenden Seiten möchte ich genauer erläutern, was ich damit meine.

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2015
Wie entsteht Neues in der Wissenschaft?
In: Focusing-Journal (34), S. 30-33.

Vor einiger Zeit habe ich mit Johannes Wiltschko telefoniert. Als neu angeworbener Redakteur des Focusing-Journals bin ich ab sofort für das Ressort »Wissenschaft« zuständig. Ich freue mich darüber, diese Aufgabe übernehmen zu können. Denn das Thema Wissenschaft interessiert und fasziniert mich. Was geht und was geht nicht in der Wissenschaft? Schon zu Beginn meines Studiums wollte ich Antworten auf
diese Frage finden. Ich erinnere mich daran, wie ich vor mehr als zehn Jahren mit meinem Professor für Methodenlehre an der Universität diskutiert habe, vorne am Pult, nach der Vorlesung. Damals war ich etwas über 20 Jahre alt. Ich glaube, dass ich ihn etwas genervt habe mit meinen naiven Fragen. Heute, wo ich selbst als Dozent arbeite, habe ich manchmal Lust, die Vorlesung zur Wissenschaftstheorie zu halten.
 
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2011
Da war doch mal was. Wie unser abstraktes Denken die Sinnhaftigkeit des Lebens verdeckt.
In: Focusing-Journal (28), S. 30-33.

Abstrahiere und Herrsche. Abstraktion ist das Erfolgsrezept der westlichen Welt. Seit mehr als zweitausend Jahren wenden wir dieses Rezept an, und nach solch einer langen Testphase kann man behaupten: es funktioniert. Erfunden hat es Aristoteles. Also, ich weiß nicht, ob er es wirklich erfunden hat, aber er war
wohl der erste, der diese Dinge mit Nachdruck seinen Mitmenschen nahe gebracht hat. Zumindest kennen
wir ihn und seine Worte noch heute. Er hat einfach irgendwann begonnen, alles in Kategorien einzuteilen. Systematisch. Das ist der erste Schritt hin zur Abstraktion: Zerlege die Welt, wie mit einem scharfen Gedankenskalpell, und schaffe Kategorien, die sich voneinander unterscheiden. Teile und herrsche.
 
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2010
Intuitiv Fotografieren. Focusing als Methode der kreativen Bildgestaltung.
In: Focusing-Journal (24), S. 30-33.

Oualität ist leicht zu erkennen, aber schwer zu beschreiben. Woran erkennen Sie eigentlich ein wirklich gutes Foto? lm ersten Moment scheint diese Frage trivial zu sein. Nehmen wir einmal an, ich würde lhnen zwei unterschiedliche Fotos vom gleichen Motiv zeigen. Sie schauen sie kurz an, blicken ein paar Mal zwischen beiden hin und her. Und es dauert nur Sekundenbruchteile, bis Sie die Oualität beider Bilder
voneinander unterschieden haben: Sie erkennen es einfach.
 

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2010
Emotionale Veränderungen beim expressiven Schreiben

 

Hamburg: Diplomica Verlag
Taschenbuch, 130 Seiten
Erscheinungsdatum: September 2010
ISBN: 978-3836693073
Preis: € 38,-
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Die vorliegende Arbeit untersucht unter Bezugnahme auf das RIM (Strack und Deutsch, 2004) als Rahmenmodell Faktoren, die die kognitive Integration impulsiver Inhalte in reflektive Prozesse moderieren, und als Folge davon eine Veränderung affektiver Zustände bewirken. Als mögliche Faktoren werden (1) die Expression affektiver Zustände, (2) der Aufmerksamkeitsfokus auf Körpersensationen und (3) die emotionale Distanz, in der sich ein Individuum zu den prozessierten Inhalten befindet, diskutiert. Es werden Implikationen für die psychotherapeutische Praxis und für die Grundlagenforschung (z.B. Rahmenbedingungen für Katharsis) diskutiert.